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Eine Frau in Yogahaltung mit sich im Reinen

Muss ich mich ständig selbst optimieren?

Wie sieht es bei dir aus? Optimierst du dich den ganzen Tag und versuchst, nichts zu verpassen?

Wir leben in einer Zeit, in der Selbstoptimierung fast zur Pflicht geworden ist. Mehr leisten, gesünder essen, schneller reagieren, überall erreichbar sein. Doch manchmal ist es gar nicht schlecht, etwas zu verpassen. Vor allem negative Informationen dürfen wir ruhig öfter auslassen – und stattdessen den Blick auf die positiven Dinge richten.

Ein gutes Lebensgefühl entsteht nicht durch ständigen Druck, sondern durch bewusste Pausen.

Achtsam essen: Warum dein Handy deinen Genuss stört

Deine Ernährung kann hervorragend sein – und trotzdem nimmst du dir den Genuss, wenn beim Essen das Handy neben dem Teller liegt.

Jede Nachricht lenkt ab. Jede Bewegung auf dem Bildschirm unterbricht deine Aufmerksamkeit. Versuche es einmal bewusst: Leg das Handy zur Seite. Nimm dir Zeit für jeden Bissen. Schmecke dein Essen. Kaue langsam. Genieße.

Nicht nur Nahrung wird verdaut – auch Informationen und Erlebnisse. Wenn wir beim Essen Reize konsumieren, arbeitet unser System auf Hochtouren. Dein Körper braucht Ruhe, um wirklich anzukommen.

Immer erreichbar sein? Warum Pausen wichtig sind

Müssen wir wirklich ständig erreichbar sein? Oder dürfen wir uns erlauben, einfach nur zu essen – ohne Hast und Eile?

Nachrichten können warten. Social Media läuft nicht weg. Aber dein Moment der Ruhe ist kostbar. Kleine Pausen im Alltag sind kein Luxus, sondern notwendig für dein inneres Gleichgewicht.

Die Angst, etwas zu verpassen loslassen

Setz dich für einen Moment hin und spüre in dich hinein. Was fühlst du? Unruhe? Die Angst, etwas zu verpassen?

Bleib trotzdem sitzen. Halte die Stille aus. Mit der Zeit wird dieses Gefühl leiser. Du wirst merken, dass die Welt sich weiterdreht – auch wenn du gerade nichts tust.

Im Hier und Jetzt ankommen statt Selbstoptimierung

Vielleicht kennst du diesen Zustand aus Yoga oder aus ruhigen Momenten in der Natur: ganz bei dir, die Außenwelt tritt in den Hintergrund.

Du brauchst keine perfekte Methode. Vielleicht ist es ein Spaziergang, ein Blick aus dem Fenster oder eine Tasse Tee in Stille. Es geht nicht um Selbstoptimierung. Es geht um Zwischenräume. Zeiten, in denen nichts erreicht werden muss.

Weniger Druck, mehr Leben

Lass dich nicht von Trends, Challenges und Informationsfluten bestimmen. Entscheide selbst, was du gerade brauchst.

Manchmal ist das Wertvollste, was du tun kannst: nichts.