Die Kraft des Atems: Prana und seine wunderbare Wirkung In der Welt des Yoga wird…

Was bedeutet für dich Yoga?
Letztes wurde ich gefragt, warum wir in unserem Yogakurs so schnell durch die Asanas fließen und nicht länger in den Posen verweilen. Meine Antwort lautete: „Wir machen hier kein Yin Yoga, sondern Yoga, das dir Stabilität, Flexibilität und Elastizität schenkt.“
Die Urform des Yoga
Die traditionellste Form des Yogas ist Hatha-Yoga. Davon haben sich im Laufe der Zeit viele verschiedene Stile entwickelt, wie zum Beispiel Yin Yoga, Ashtanga, Vinyasa, Kundalini und viele mehr. Alle diese modernen Formen des Yogas gehen auf die traditionelle Praxis zurück. Verschiedene Yogalehrer haben ihre eigenen Interpretationen und Methoden entwickelt, oft auch in Einklang mit den neuesten gesundheitlichen Erkenntnissen.
Besonders in der westlichen Welt, mit unseren hektischen Lebensweisen und oft wenig Raum für Ruhe, ist es fast unmöglich, das traditionelle Yoga so zu praktizieren, wie es vor Jahrhunderten gedacht war. Ein langes Sitzen auf den Boden um zu meditieren, erscheint heute sehr schwierig. Unsere Hüfte sind die Bewegungen nicht mehr gewohnt und streiken daher. Doch genau hier bieten die modernen Varianten des Yogas eine wertvolle Unterstützung. Sie passen sich an die Bedürfnisse und Lebensrealitäten der Menschen an und ermöglichen so, dass jeder Yoga auf seine eigene Weise erleben kann.
Selbstheilungskräfte aktivieren geht das?
Klar geht das. Denn für mich bedeutet Yoga, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Dabei geht es nicht nur um die Asanas (Körperhaltung), sondern auch darum, zu erkennen, was der Körper, der Geist und die Seele gerade brauchen. Wenn ich einen stressigen Tag hatte, kann Yoga eine beruhigende Praxis sein, die mir hilft, wieder in Balance zu kommen. Ich aktive den Parasympathikus, der auch als „Ruhenerv“ bezeichnet wird und beruhige den Sympathikus. Andererseits kann eine dynamische Yogastunde am Morgen eine wunderbare Möglichkeit sein, Stabilität für den Tag zu finden.
Was benötigst du gerade?
Yoga ist also keine „Einheitsgröße“. Es ist abhängig von der Lebensphase, in der du dich befindest, und von dem, was du gerade brauchst. Es ist wichtig, zu erkennen, was dir hilft, ins Gleichgewicht zu kommen. Denn Yoga ist kein Sport im klassischen Sinne und auch kein Wettkampf. Leider wird es oft so gesehen: Wer kann den besten Kopfstand oder die schwierigste Asana? Aber Yoga geht weit über solche äußeren Bewertungen hinaus. Eine einfache Atemübung ist Yoga, wenn sie dir hilft, deine Energie zu finden und dich wieder mehr mit dir zu verbinden. Yoga bedeutet auch, die Asanas bewusst auszuführen. Mit welchem Körperempfinden erlebst du diese.
Kennst du deine Bedürfnisse?
Die Kunst des Yoga liegt also darin, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und zu erkennen, was der Körper und Geist braucht– etwas, das wir in unserem schnelllebigen Alltag oft vergessen. Wir lassen uns durch die vielen äußeren Einflüsse triggern und geraten in einen Zustand, in dem wir von einem Energiekick zum nächsten hetzen oder uns „Belohnungen“ gönnen. Yoga hilft uns, mehr Zeit mit uns selbst zu verbringen, um wieder zu unserem Körpergefühl zurückzufinden. Es ist eine Einladung, aus dem Hamsterrad auszutreten und den Moment zu spüren.
Der Moment ist jetzt
In meinen Yogastunden kombiniere ich die traditionelle Form des Yoga mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die mir von meinem Yogalehrer Dr. Ronald Steiner und seiner AYI-Methode vermittelt wurden. Diese Methode ermöglicht es, Yoga gesund und langlebig zu praktizieren und so Verantwortung für unseren Körper, Geist und unsere Seele zu übernehmen.
Wenn du neugierig geworden bist und herausfinden möchtest, wie Yoga dir helfen kann, dein inneres Gleichgewicht zu finden, lade ich dich ein, zu einer Probestunde zu kommen und dich selbst auszuprobieren.